Deutsches Pflanzen Phänotypisierungsnetzwerk
Ziel des Deutschen Pflanzen Phänotypisierungsnetzwerks (DPPN) ist die Entwicklung
- neuer Konzepte und Technologieen zur Phänotypisierung
- einheitlicher Phänotypisierungsstandards,
- einer leistungsfähige Infrastruktur
- eines geprüften und robusten Portfolios an Phänotypisierungsansätzen
bei den einzelnen Partnern, um die deutsche und internationale Wissenschaft zu unterstützen.
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23.01.2013 Pressemitteilung des Forschungszentrums Jülich zum Start des DPPN
23.01.2013 Pressemitteilung des ForschungsMinisteriums (BMBF) zum Start des DPPN
23.01.2013 Bilder von der Eröffnungsveranstaltung
30.01.2013 Interview mit Prof. Dr. U. Schurr (Redaktion: Pflanzenforschung.de)
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Die Anwendungsmöglichkeiten reichen von der Identifizierung von Gen-Funktions-Beziehungen in der Grundlagenforschung bis zur Unterstützung angewandter Pflanzenzüchtung. DPPN verfolgt dabei die quantitative Erfassung von Struktur- und Funktionsbeziehungen von Pflanzen in Abhängigkeit von der Entwicklung und Umwelt.
Der Zusammenhang zwischen den Genen, der Umwelt und dem Phänotypen einer Pflanze bestimmt die Struktur, Funktion und effiziente Ausnutzung von Ressourcen dieser Pflanze. Diese Beziehung ist essentiell, um zukünftige Herausforderungen in Bezug auf Nahrungsversorgung, pflanzliche Ressourcen und Materialien, Klima und Energieversorgung zu bewältigen.
Integration von Pflanzenprozessen von molekularer Ebene bis zur Freilandanwendungen ist notwendig, um eine nachhaltige Pflanzenproduktion mit erhöhter Effizienz in Bezug auf die Ausnutzung von Land, Wasser und Nährstoffen aufzubauen. Während molekulare und genetische Methoden erhebliche Fortschritte in den letzten Jahren erfahren hatten, wurde die quantitative Analyse des Phänotypen zu dem limitierenden Schritt. DPPN schließt diese Lücke.

